USA Tag 1: Welcome to the USA!
Es ist wieder so weit: eine neue Chorreise startet. Bereits um 1:45 Uhr in der Früh mitteleuropäischer Zeit trafen wir uns, um unsere lange Reise nach San Francisco zu beginnen. Viele von uns hatten zu diesem Zeitpunkt noch große Pläne, sich an den Jetlag-Masterplan zu halten, der darin besteht nur während des zweiten Fluges zu schlafen (zu diesem Zeitpunkt wäre es Nacht nach US-Westküsten Zeit). Zuerst brachte uns der Bus zum Wiener Flughafen, wo wir nach erfolgreichem Self Check-in (als Gruppe ein besonders langwieriger Prozess) und bestandener Sicherheitskontrolle in den ersten Flieger nach Frankfurt stiegen. Zu diesem Zeitpunkt war die Hälfte von uns bereits vom Masterplan abgewichen und hatte die ersten Stunden Schlaf hinter sich. Nach einer knappen Stunde landeten wir auch schon und wechselten rasch von Gate A zu Gate Z. Bei der Passkontrolle für die internationalen Gates wurden zwei unserer älteren Sängerinnen nochmal genauer kontrolliert, denn sie kamen in den Genuss der amerikanischen Zufallskontrolle (SSSS auf dem Boarding Pass). Ein bisschen verspätet begann dann das Boarding für den Flug nach San Francisco. Für diesen Flug war unser Flugzeug ein sogenannter Jumbojet, also ein Flieger, der im vorderen Bereich zweistöckig ist. Die 11 Stunden Flugzeit verbrachten die meisten von uns damit, viel zu schlafen, Filme zu schauen und zu essen. In San Francisco gelandet, ging es als Erstes zur Einreisekontrolle, die zum Glück ohne Probleme vonstatten ging. Alle Koffer fanden auch einwandfrei ihren Weg nach San Francisco und so konnten wir den letzten Teil unserer Reise antreten. Mit dem Reisebus fuhren wir, dank zähen Verkehrs, fast drei Stunden nach Monterey zu unserer heutigen Unterkunft. Auf dem Weg dorthin konnten wir schon die ersten Eindrücke von der schönen kalifornischen Landschaft sammeln. Nach exakt 24 Stunden und 38 Minuten Reisezeit kamen wir am Zielort an. Einen Boxenstopp im Hotel später gingen wir zu Fuß zum Hafen, wo wir uns aufmachten zur Walbeobachtungstour. Diese stellte sich als große Challenge heraus. Selbst der seefesteste Magen hatte mit dem hohen Wellengang zu kämpfen. Die meisten von uns wurden jedoch dadurch entschädigt, dass wir tatsächlich einige Buckelwale zu sehen bekamen. Nach drei Stunden betraten wir alle mit flauem Magen wieder gerne das Festland und beim Abendessen blieben dementsprechend viele Plätze leer. Nach diesem langen Tag freuen wir uns jetzt auf unsere erste Nacht in den USA und einen wohlverdienten Schlaf.
Übrigens: Durch die heutige lange Reise inklusive einer Zeitverschiebung von minus 9 Stunden kam unser David in den Genuss seines sicher längsten Geburtstags bisher (er feierte seinen 21. Geburtstag sage und schreibe 33 Stunden lang). Alles Gute nochmal!

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